Anders als ihre Vorgängerin überlebte die Karlsbrücke schon viele Fluten, erst
neuerdings im August 2002 als das Land die schlimmste
Flut seit 500 Jahren erlebte - der Eidotter scheint
also eine gute Idee gewesen zu sein.
Auf jeder Seite der Brücke steht ein Turm. Sowohl der Staroměstská věž auf der
Seite der Altstadt als auch der Malostranská věž auf
der Kleinseite können bestiegen werden für einen schönen
Ausblick auf Prag und die Brücke von oben.
Im
17ten Jahrhundert platzierte man barocke
Statuen (nun sind es bereits 30) auf beiden
Seiten der Karlsbrücke. Heute sind viele von
ihnen nur noch Kopien, die Originale können im Lapidarium
(siehe unter Prager
Museen) bewundert werden. Die bekannteste Statue
ist wahrscheinlich die des St. Johannes von Nepomuk,
einem tschechischen Märtyer und Heiligen, der
während der Herrschaft von Wenzel IV hingerichtet wurde
und von der Brücke in die Moldau gestoßen wurde. Die
Namensplakette der
Statue scheint hell und klar dank
der vielen |